Das Manuskript zur Schlacht

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Das Manuskript wird vom Kommentator dem Publikum vorgelesen

Wir schreiben das Jahr 1398 während der letzten Jahre der Herrschaft des englischen Königs Richard II. Frankreich unter der Herrschaft von König Karl IV und England haben viele Jahre des Waffenstillstands während der als "hunderjähriger Krieg" bekannten Zeit genossen.

 Große Teile englischer Gebiete in Frankreich wurden in dieser Zeit von Frankreich zurück erobert. Gebiete, von denen die Engländer glauben, daß sie ursprünglich ihnen gehören, durch den Sieg von Edward III und seinem Sohn Edward von Woodstock "der schwarze Prinz" und die nun an Frankreich verloren sind wegen der Verträge zwischen König Richard II und König Karl V und auch in der Schlacht durch die Taktik des Konstablen von Frankreich, Bernard du Guesclin.

eute ist der 27. Juli 1398, ein typisches Geplänkel dieser Zeit wird sich gleich vor Ihnen abspielen wenn englische Truppen unter dem Befehl von Sir Thomas Erpyngham durch ein Gebiet marschieren, das sie für ihr eigenes halten. Doch sie irren sich und sind tatsächlich auf französischem Grund.

Die Engländer, die sich ihres Irrtums nicht bewußt sind, treffen auf eine kleine französiche Truppe unter dem Kommando von Charles d'Albret, Konstabler von Frankreich, die doppelt so stark ist wie ihre eigene. Trotz verzweifelter Verhandlungen brechen Feindseligkeiten aus.

Die Startpunkte der Truppen

Der Sammelpunkt der Engländer ist in ihrem Lager. Die Franzosen sammeln sich in ihrem Lager. Im Idealfall sind die Franzosen den Engländern zwei zu eins überlegen wenn es die Truppenstärke erlaubt.

Die Schlachtordnung

Anweisungen für Kommandeure sind im ganzen Text kursiv gedruckt, bitte folgt ihnen wenn möglich.

Kommandeure, bitte denkt daran, damit das Skript funktioniert, are gibt es Zeiten wo ihr vielleicht nicht kämpfen könnt, sondern sicherstellen müßt daß alles so läuft wie es soll. Truppen, bitte versucht, Euren Befehlen zu folgen.

Die Engländer marschieren zuerst aufs Feld und bilden 3 Schlachtpositionen nahe beim englischen Lager (nehmt viele Banner mit!). Die französische Armee ist außer Sichtweite des Publikums und wartet bis die Engländer in Stellung sind. 3 oder 4 französische Soldaten, die betrunken sind und Würfel spielen, sitzen am Rand des Schlachtfeldes, aber sie bemerken die Ankunft der Engländer nicht. Wenn sie sie dann sehen, rennen die betrunkenen Franzosen panisch davon und rufen im französischen Lager "Alarm! Alarm!"

Der französische Kommandeur bringt nun seine Armee aufs Feld und schickt einen Herold (Repräsentanten) mit mindestens zwei Rittern zu den englischen Truppen, um heraus zu finden warum sie hier sind (mit fliegenden Bannern). Während stürmischer Verhandlungen, (die in der Mitte des Schlachtfeldes abgehalten werden), werden Waffen gezogen und es gibt kleinere Kämpfe und Verletzungen. Die zwei Seiten ziehen sich schnell und ungeordnet auf ihre Seiten zurück und rufen dem Gegner Beleidigungen zu (Flüche sollten sich auf ein Minimum beschränken).

Die Franzosen rufen nur diese Flücke:

          Montjoie,  Saint-Denis, Sus aux anglois, sus aux guedins , bourses molles.

Die Engländer rufen nur diese Flüche:

         For God Harry and Saint George und so weiter.

Die Engländer beginnen nun, bis auf das erste Drittel des Feldes in Richtung der Franzosen vorzurücken (wenn möglich stellt mobile Barrikaden auf, z.B. Holzpfähle). Drei Pfeilsalven werden von den englischen Linien auf die Franzosen geschossen (mit einigen Verletzten bei den Franzosen). Erwiederung der Salven durch die französischen Armbrust- und Bogenschützen tragen an dieser Stelle zum Effekt bei.

Alle nicht kämpfenden Bogenschützen sollten sich jetzt in die sicheren Gebiete zurückziehen und weiterhin Pfeile auf die gegnerischen Linien abschiessen. Versucht die Pfeile so nah an die gegnerischen Schützen zu schiessen, wie es geht, damit sie schnell aufgesammelt werden können.

Sobald die dritte Salve angekommen ist, rücken die Franzosen vor, um die Engländer anzugreifen, die wiederum die Franzosen zurückdrängen. Nach ein paar Minten ziehen sich die zwei Armeen auf ihre ursprünglichen Positionen zurück (wenn möglich nehmt Bruchstücke und gefallene Waffen mit wenn Ihr Euch zurückzieht, sie sollten sicher abgelegt werden). Die Engländer rücken wieder vor um die Franzosen in der Mitte des Feldes anzugreifen. Nach ein paar Minuten heftigen Gefechts ziehen sich die Truppen wieder zurück zu ihren Anfangspositionen. 

Bogenschützen müssen hier aufhören zu schiessen. Während Pferde auf dem Feld sind, können sie ihre Pfeile einsammeln.

Wenn in diesem Stadium Pferde vorhanden sind, werden sie sich in die MITTE des Feldes begeben. Fußsoldaten sollten keinesfalls Reiter angreifen wenn es nicht im Skript steht. Nach einigen Minuten des Kampfes ziehen sich die Ritter auf ihre Startpositionen zurück.

An diesem Punkt greift die linke Flanke der Engländer die rechte Flanke der Franzosen in der Mitte des Feldes an. Nach einigen Minuten kehren sie an ihre Linien zurück.

Bogenschützen müssen hier aufhören zu schiessen. Während Pferde auf dem Feld sind, können sie ihre Pfeile einsammeln.

Wenn in diesem Stadium Pferde vorhanden sind, werden sie sich in die MITTE des Feldes begeben. Fußsoldaten sollten keinesfalls Reiter angreifen wenn es nicht im Skript steht. Nach einigen Minuten des Kampfes ziehen sich die Ritter auf ihre Startpositionen zurück.

Nun greift die französische linke Flanke die englische rechte Flanke in der Mitte des Feldes an. Nach ein paar Minuten kehren sie zu ihren Linien zurück. .

Bogenschützen müssen hier aufhören zu schiessen. Während Pferde auf dem Feld sind, können sie ihre Pfeile einsammeln.

Wenn in diesem Stadium Pferde vorhanden sind, werden sie sich an die FRONT des Feldes begeben. Fußsoldaten sollten keinesfalls Reiter angreifen wenn es nicht im Skript steht. Nach einigen Minuten des Kampfes ziehen sich die Ritter auf ihre Startpositionen zurück.

Nun verwickelt die mittlere englische Flanke die mittlere französische Flanke in einen Kampf in der Mitte des Schlachtfeldes. Nach ein paar Minuten kehren sie an ihre Ausgangspositionen zurück.

Nach den Angriffen formen sich die einzelnen Truppen der Armeen, um sich in ihrem vorletzten Angriff gegenüber zu treten. Auf ein Signal der Kommandeure greifen beide Armeen den Gegner in der Mitte des Feldes an. Das sollte so lange wie möglich dauern, während die Franzosen die Engländer langsam zu ihrem Lager zurückdrängen. Sobald die Franzosen die englischen Ausgangslinien erreicht haben, fallen sie bis zur Mitte des Feldes zurück und reformieren sich.

Der französische Herold tritt nun wieder unter Schutz seiner Ritter mit gezogenen Schwertern vor, um den Engländern Kapitulationsverhandlungen anzubieten. Die Engländer lehnen das Angebot ab und der Herold zieht sich zurück, wobei er den Zuschauern seine Enttäuschung zeigt.

Der englische Kommandeur ordnet einen Pfeilhagel an wenn der Herold zu seinem Kommandeur zurück kehrt. (Etwa die Hälfte der französischen Armee sollte jetzt den Pfeilen zum Opfer fallen). Nach 3 Salven rückt die englische Linie vor um die französische Armee ein letztes Mal anzugreifen. (Das findet in der VORDEREN MITTE des Feldes statt und sollte so blutig und brutal wie möglich sein, mit so vielen Toten und Verletzten wie mögich zur Unterhaltung der Zuschauer).

Bogenschützen müssen hier aufhören zu schiessen. Während Pferde auf dem Feld sind, können sie ihre Pfeile einsammeln.

Wenn in diesem Stadium Pferde vorhanden sind, werden sie sich auf die RÜCKSEITE des Feldes begeben. Fußsoldaten sollten keinesfalls Reiter angreifen wenn es nicht im Skript steht. Nach einigen Minuten des Kampfes ziehen sich die Ritter auf ihre Startpositionen zurück und greifen dann bis zum Ende der Schlacht wieder an.

Ende am ersten Tag

Die französische Armee wird die Engländer immer weiter zurückdrängen bis zu ihrem Lager. Die Franzosen sollten nicht vergessen daß, wenn sie die englischen Linien schnell zurück drängen und nicht zurückfallen und sich reformieren, die Schlacht sehr viel schneller vorbei sein wird, als in der Zeit, die wir geplant haben (ca. eine Stunde). Die Franzosen überwältigen die englischen Linien und verfolgen die Überlebenden um sie gefangen zu nehmen oder umzubringen (kämpfen in den Lagern oder sicheren Zonen ist verboten, Nichtkämpfer dürfen nicht angegriffen werden).

Ende am zweiten Tag

Die englische Armee wird die Franzosen immer weiter zurückdrängen bis zu ihrem Lager. Die Engländer sollten nicht vergessen daß, wenn sie die französischen Linien schnell zurück drängen und nicht zurückfallen und sich reformieren, die Schlacht sehr viel schneller vorbei sein wird, als in der Zeit, die wir geplant haben (ca. eine Stunde). Die Engländer überwältigen die französischen Linien und verfolgen die Übelebenden um sie gefangen zu nehmen oder umzubringen (kämpfen in den Lagern oder sicheren Zonen ist verboten, Nichtkämpfer dürfen nicht angegriffen werden).

Am Schluß der Schlacht erheben sich alle Toten, (die Zuschauer können dabei miteinbezogen werden, z.B. indem sie die Toten mit drei Rufen auferstehen lassen, instruiert von Ron, dem Kommentator). Sobald alle Toten sich erhoben haben, gehen sie zu ihren Truppen in die die ursprüngliche Schlachtordnung zurück. 

Dann marschiert die unterlegene Armee, angeführt von ihrem Kommandeur, in einer einzelnen Linie auf das gegnerische Lager zu. Wenn sie ihre Gegner beinahe erreicht haben, formen sie einen Korridor parallel zum Publikum, wobei alle nachfolgenden weiter den Korridor bilden.

Während der Korridor immer größer wird, geht der Anführer los in Richtung seines Lagers. Die anderen bauen weiter den Korridor auf bis die Gewinner beginnen, auch hindurch zu laufen und am Ende dasselbe zu tun. Die ersten der Verliererseite nehmen ihre ursprüngliche Schlachtordnung wieder auf und warten, bis die Gewinner ihre Prozession beendet haben.

Die Gewinnerarmee geht weiter durch den Bogen bis die letzten ihrer Männer durch sind. Sobald das geschehen ist, gehen die Männer, die den Bogen begonnen haben, durch den Bogen und die weiteren folgen ihnen. Während sie gehen, bewegen sie sich auf ihr Lager zu und kehren zu ihrer ursptünglichen Schlachtordnung zurück bis alle wieder auf ihrer Seite sind.

Wenn der Ehrenbogen beendet ist, sollten alle Männer sich wieder gruppiert haben (sie gehen nicht zu ihren Lagern zurück) und wenn die Armeen sich gegenüber stehen, lassen die Führer (Albret and Erpyngham) ihre Männer sich zu den Zuschauern drehen bis die Engländer und Franzosen eine einzige Linie bildet, die dem Publikum gegenüber steht.

Dann signalisieren die Führer der Armeen (Albret und Erpyngham) ihren Mänenrn anzuhalten. Die Führer treten zwei Schritte vorwärts. Der Sprecher (oder sie selber) stellen nun die Führer vor.

Sobald dies getan ist, befehlen die Führer ihren Kapitänen, einen Schritt vorzutreten. Wiederum stellt der Sprecher (oder die Führer) sie vor. Wenn die Vorstellung vorüber ist, ordnen die Führer einen Frontalsturm ihrer Armeen auf das Publikum an, der kurz vor der Absprerrung endet.

      

Letzte Änderung 09/10/04


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